26.1.2020, Sonntag
Heute beginnt der Tag erst spät...um 5:30 Uhr- sonst um 4:50 Uhr!
Voraussichtlich soll es laut Boni eine Woche dauern, bis wieder Wasser läuft, also gehe ich mal von 10-14 Tagen aus. Das ist auch auf den Straßen zu sehen,Viele laufen oder fahren mit Kanistern rum und holen Wasser vom Fluss oder Wasserloch.
Zumindest hat es heute Nacht nur leicht geregnet und heute Morgen scheint sogar die Sonne, sodass es eine gewisse Chance gibt, dass die Klamotten trocken werden.


Hier auf der Baustelle wird auch weitergearbeitet. In Kanyenja soll es morgen los gehen.


Boni hatte heute Morgen eine Einladung vom Dorfrat. Wir sind zusammen hin und es ging um die Finanzierung des Fußballvereins. Es wird freundlich angefragt, ob Machica nicht ein bisschen Geld spenden möchte😉. Boni sagt 30000 TSH ( ca 12€) zu und alle sind zufrieden.

Mittags kommt wieder ein heftiges Gewitter und Starkregen- alles steht wieder unter Wasser

 

25.1.2020, Samstag
Die Nacht war fürchterlich. Ich habe vorher noch nie solche starken Gewitter mit Starkregen über so viele Stunden erlebt. Es fing gegen 23 Uhr an,  bis 5:30 Uhr! Ich bin gespannt, wie die Wege und Straßen aussehen. Das verzögert natürlich die ganzen Bauvorhaben. Was aber viel schlimmer für die Menschen hier ist, daß es eine sehr schlechte Ernte werden wird. Es ist Zeit zum Pflanzen und viel Saatgut wird weggeschwemmt. Damit ist Hungersnot vorprogrammiert. Es wird ein hartes Jahr werden.


Seit heute Nacht gibt es kein Wasser und der Strom ist auch die meiste Zeit weg. Das heißt, sparsam mit allem umgehen, denn man weiß ja nie wie lange es dauert.
Im Laufe des Vormittags geht der Regen in einen Landregen über. Es ist zwar nicht mehr so heiss, aber die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch. Es trocknet nichts mehr, alles müffelt😟.
Ich mache zusammen mit den Kindern eine schweißtreibende Sport Stunde.
Boni will später mit dem Fahrrad nach Kanyenja fahren, um zu sehen, wie es dort aussieht. Ich bin gespannt.
Nach dem Mittagessen gehe ich zum Hondo Hondo. Der Weg dorthin ist beschwerlich-extrem aufgeweicht und rutschig.

 Wolli ist gut zu Hause angekommen und EMI ist glücklich. 
Heute ist dann wieder meine Hilfe alsh Krankenschwester angesagt. 3 Kinder haben eiternde Wunden, die versorgt werden müssen. Aschlaf hat einen Malariaschub mit Fieber und es geht ihm nicht gut. Er bekommt Medikamente.
Abends fahre ich mit Boni ein Bier trinken und dann holen wir die restlichen 50 Taschen in der Schneiderei ab. Danach essen wir Kitimoto und fahren zurück.

 24.1.2020, Freitag
Großer Abschied ist angesagt. Nach unserem Frühstück ( um 5:00 Uhr) fahren wir zum Busbahnhof. WOLLI steigt in den Bus nach Dar es Salaam und ich in meinen Bus nach Mangula. Das ist ein blöder Moment. Unsere gemeinsamen Urlaubs- und Projekt Tage sind zu Ende.
Um kurz nach 11 Uhr bin ich wieder im Machica Waisenhaus. Die Schulkinder beenden gerade mit Spielen die Woche. Moja und Mbili sind wohl auf und spielen auch. 
Nach dem Essen habe ich lange mit den Beiden geschmust.
Auf der Baustelle geht es jetzt trotz heftigem Regen sichtbar weiter.

WOLLI ist gut am Flughafen angekommen. Wir haben telefoniert.
Heute sind hier wieder heftige Gewitter. Das Wasser steht überall in großen Pfützen. Heute Abend hat Boni mit Rachma gesprochen. Sie ist jetzt in der Secondary und muss lernen, anders zu lernen. Bisher hat sie sich viel um die Kinder und das zubereiten des Essens gekümmert, aber sie muss sich jetzt mehr um die Schule kümmern. Die Anderen müssen das aber auch akzeptieren und ihr den Freiraum geben.
Später gab es dann noch ein Gespräch mit dem Wachmann. Er kommt regelmäßig zu spät und schläft nachts im Schulraum. Boni erklärt ihm, dass dies nicht geht und wenn er es nicht ändert wird jemand Anderes eingestellt.

23.1.2020, Donnerstag
Ja nun ist der Abreisetag für Wolli da. Wir frühstücken noch gemütlich und verabschieden uns von Moja und Mbili. Sie werden von Tag zu Tag zutraulicher. Aber ich bin auch froh, dass für unsere EMI zu Hause nun die Zeit der Einsamkeit und Langeweile zu Ende geht.
Wir verabschieden uns von allen( obwohl ich ja morgen wieder da bin😉) und Boni fährt uns zum Bus. 4 Stunden später sind wir wieder in Morogoro bei Mama Pierina.

 Wir bummeln ein bisschen und abends essen wir Italienisch/griechisch

 

22.1.2020, Mittwoch 
Heute ist schon Aufbruchstimmung. Wir räumen Wolli‘s Sachen zusammen und schauen was er schon mitnehmen kann. Wir wollen jeder nur einen Koffer auf dem Rückweg haben.
Die Katzen werden immer zutraulicher.
Boni kommt und wir fahren zu seinen Eltern nach Hause. Die Begrüßung ist sehr herzlich und Wolli unterhält sich mit Boni‘s Vater über Fußball. Little P ist auch da- mein Gott, ist sie groß geworden. Ein properes Mädchen!
Wir essen Fisch, Ugali und Gemüse.


Nachmittags ist es ruhig. Später holen wir einen Teil der Taschen in der Schneiderei ab. 

Es wurde ein Huhn geschlachtet und nach dem leckeren Abendessen wird wieder gemalt. Alle haben viel Spaß dabei.

21.1.2020, Dienstag 
Nach dem Frühstück sind wir zusammen mit Agnes und Boni nach Ifakara gefahren. Es ist bewölkt aber warm.
Wir sind zuerst in die Werkstatt, wo wir letztes Jahr den Fachmann für die Pumpe gefunden haben. Dieser soll uns auch dieses Jahr beim Bohren des Brunnens in Kanyenja helfen. Erst war er nicht da, deshalb sind wir erst auf die Bank. Agnes soll für den Moment die 2. Person sein, die auf unser Konto FASTA Zugriff hat. Allerdings hat noch eine Bestätigung vom Government gefehlt, deshalb müssen sie noch einmal hin.
Danach waren wir Essen- noch nie haben wir ein sooooo zähes Hähnchen gegessen! Aber wir sind satt geworden 😉.
Das Einkaufen danach war schweißtreibend. 34 Grad- gefühlte 40 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit!
Anschließend haben wir den Handwerker getroffen und mit ihm den Brunnen für Kanyenja besprochen. Sie werden in 3-4 Tagen beginnen, 4 Arbeiter, die dann ungefähr 4 Tage brauchen. Das hört sich gut an.
Danach sind wir zurück gefahren. Unterwegs gab es ein starkes Gewitter. Der Abend verlief dann ruhig.

20.1.2020, Montag
Heute scheint die Sonne! Und damit wird es gleich wieder richtig heiss. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Wir haben heute Wasch- und Putztag. Der Aufenthaltsraum muss gründlich gereinigt werden. Wegen den Katzen kümmern wir uns darum.
Wolli hatte heute Nacht Durchfall und Schüttelfrost, aber heute Morgen ist es wieder gut.


Heute Nachmittag wird Sand für die Baustelle gebracht. Wir müssen noch einmal Fleisch für die Katzen kaufen. Für hiesige Verhältnisse kosten sie uns ein Vermögen!!!!
Abends haben wir im Hondo Hondo ein Abendessen bestellt.

 
 


19.01.2020, Sonntag
Heute war ein ruhiger Tag, mit Einkaufen, Essen, Katzen versuchen und ein Besuch im Hondo Hondo. Mein i Phone ist heute heruntergefallen und ist kaputt. Es kann also jetzt sein, dass es noch schwieriger wird mit dem Blog . Wir arbeiten daran.
Abends haben wir mit den Kindern eine Malstunde veranstaltet. Mittendrin fiel aufgrund eines heftigen Gewitters der Strom aus. Hier stört das niemand und die Kinder haben fleißig weiter gemalt. Eine starke Sturmbö hat Äste abgerissen und die Hälfte des Aufenthaltsraums war nass.
Es hat noch ziemlich lange geregnet.



 
18.1.2020, Samstag
Die Spannung ist spürbar- alle sind aufgeregt und freuen sich auf Mikumi!
Pünktlich um 9:00 Uhr ist der Bus da.
Moja und Mbili lassen sich langsam besser anfassen. Fressen tun sie gut und sie fangen auch an, zu spielen-zwar hauptsächlich in der Katzentoilette, da es der einzige Sand im gefliesten Raum ist, aber was soll’s😉😀😘
Wir haben einen größeren Bus als letztes Jahr. Inklusive Fahrer 34 Plätze. Dieses Jahr sind 66 Kinder und 11 Erwachse dabei. Im Park kommen 2 Guides dazu!
Wir sehen viele Giraffen, Zebras, Springböcke, Wasserbüffel, Knus, Warzenschweine, Marabus und viele Vögel. Die Elefanten sind weit weg.
Alles in Allem war es sehr aufregend. Im Vergleich zum letzten Jahr waren die Kinder diesmal sehr interessiert und haben viele Fragen an die Guides gestellt. 
Aufgrund des vielen Regens waren die Wege schwer zu befahren und die Fahrt mit dem großen Bus war teilweise grezwertig. Aber der Fahrer hat das sehr gut gemacht.
Unsere Mittagsrast ( um 15:00 Uhr) haben wir im Park gemacht. Es wurden die kalten Pommes in Aluschalen  und Wasser verteilt. Die Kekse gab es schon vorher im Bus.
Seit letztem Jahr sind in Tansania Plastiktüten verboten und das funktioniert sehr gut.
Um 17:30 Uhr haben wir uns auf den Rückweg gemacht.
Um 20:30 Uhr waren wir zurück. Boni hat dann noch die Kinder nach Hause gebracht. 2 Kinder wurden nicht von ihren Eltern abgeholt! Die Eltern waren nicht zu Hause und so mussten die Lehrerinnen die Kinder mit nach Hause nehmen und am nächsten Tag sehen, ob sie die Eltern antreffen! Kann ja schon mal passieren, dass man seine Kinder vergisst, oder😉.
 



17.1.2020, Freitag
Die nächste unruhige Nacht ist vorbei. Die Kätzchen halten uns ganz schön auf Trapp! Sie fressen jetzt zwar ordentlich - Rindfleisch vom Metzger- wir essen Reis und Bohnen, aber alles gut😉.
Da heute Freitag ist, gibt es natürlich auch wieder Luftballons. Das ist wie immer ein Heidenspass.
Nachmittags beginnen die Vorbereitungen für den Ausflug in den Mikumi Nationalpark morgen. Boni hat Getränke, Kekse und Kartoffeln eingekauft, die Mädels machen Pommes! Und das alles begleitet von heftigen Gewittern! Durch den Regen verschieben sich auch alle Aktivitäten am Bau!




16.1.2020, Donnerstag
Die Nacht war sehr unruhig. Es hat sehr heftig geregnet und die beiden Kätzchen haben in der Nacht viel nach ihrer Mama geschrien. Gefressen haben sie bisher noch nichts. Heute Morgen haben wir es erst einmal mit Reis versucht, das hat ein bisschen funktioniert und dann sind wir zum Metzger und haben Rindfleisch gekauft. Davon haben sie dann gut gefressen und ich bin beruhigter😉. Trotzdem schreien sie sehr viel.
Mittags sind wir mit Boni nach Kanyenja gefahren. Dort haben wir auf dem FASTA Grundstück ein Meeting mit Bewohnern aus der Region abgehalten, um die hiesige FASTA Community zu gründen. Diese soll dann vor Ort die Erste Hilfe Station betreiben. Alles hat super gut funktioniert. Das war ein großer Schritt für unser Projekt. Boni hat das alles super vorbereitet! 1000 Dank( habe ich gesagt😉).
Wieder in Machica, fing ein kräftiges Gewitter an.


15.1.2020, Mittwoch
Wolli und ich waren in Mangula A einkaufen.
I’m Waisenhaus haben die Bauarbeiten für den neuen Schlafraum der Mädchen begonnen. Die Fundamente sind gemacht und die ersten Ziegel verarbeitet. Die heftigen Regenfälle der letzten Tage verzögern die Aktivitäten.
Mittags hat Boni die zwei kleinen Katzen mitgebracht. Es ist hart für sie- weg von der Mutter, neue Umgebung, fremde Leute. Wir behalten sie erst einmal im Social Room, damit sie sich eingewöhnen. Sie sind süß! Moja und Mbili😉😀

 

14.1.2020
Wir hatten eine etwas unruhige Nacht.Die Schmiede gegenüber hat bis nach 24 Uhr geflext und geschweißt, es war die ganze Nacht am regnen und dadurch war es schwühl- warm(27Grad) und um 5 Uhr fingen die Mädels an, nebenan lautstark die Küche aufzuräumen.
Nach dem Frühstück sind wir um 9:00 Uhr nach Kanyenja gefahren. Begleitet wurden wir vom Counceller, der sich für unser Projekt einsetzt und es unterstützt. Wir sind zu dem, für uns reservierten Gelände gefahren und haben es begutachtet. Es ist ca 
45-50m tief und 55-60m breit. Es wachsen große Bäume darauf und hat ein kleines Lehmhaus. Es liegt direkt an der Straße und obwohl es dort stark geregnet hat, steht kein Wasser auf dem Grund.
Danach fuhren wir noch zu den Machica Reisfeldern, die im Moment durch den Regen nicht bewirtschaftet werden können. Aber morgen soll gesät und bearbeitet werden.
Danach haben wir uns noch 2 kleine Katzen angeschaut, welche die neuen Bewohner von Machica werden sollen. Nachdem sie sich gut versteckt haben, will Boni sie morgen holen.
Zurück in Mangula haben wir die Nähmaschine von Ilse an die Schneiderin Ashura ausgeliefert. Alles ist heil angekommen und sie hat sich sehr gefreut. Nach einem kurzen Einkauf in Mangula B waren wir um 13:30 Uhr zurück und hatten Hunger. Ugali, Bohnen und grünes Gemüse....sehr,sehr lecker😀.





13.1.2020

Um 6 Uhr sind wir bei Mama Pierina losgefahren. Unser Bus hatte ein, bzw. mehrere Probleme mit den Reifen und so kamen wir 1,5 Std. später los. Um 12 Uhr waren wir in Mangula. Die Begrüßung war sehr herzlich. Nach einem kurzen Rundgang haben wir einen kurzen Aktionsplan mit Boni ( Bonface-Projektmanager) besprochen. Danach sind wir mit ihm zusammen in Mangula Kitimoto (Schweinefleisch mit Kochbananen in Öl gebacken und scharfer Tomatensalat) essen gegangen. Bei einem Abstecher in die Schneiderei haben wir unsere Stofftaschen bestellt. Nach einer Pause haben wir dann unser Gepäck ausgeräumt und die mitgebrachten Sachen zurechtgelegt. Nach dem Abendessen einschließlich unsres mitgebrachten Christstollen( er kam gut an!) hat Boni dann die Sachen an die Kinder verteilt. 


12.1.2020

Wir sind gut in Morogoro angekommen. Das viele Gepäck ist schon eine Herausforderung !

 

 



 


11.1.2020

Heute ist unser letzter Tag auf Sanzibar. Wir haben uns gut erholt, 6 super schöne Tauchgänge hinter uns und die Zeit genossen. Morgen früh um 4:30 Uhr werden wir abgeholt, um mit der Fähre nach Dar Es Salaam zu fahren. Von dort geht es mit dem Taxi zum Busbahnhof und dann weiter mit dem Bus nach Morogoro. Das alles natürlich mit unserem kleinen Gepäck(4Koffer je mit 23kg, 2 Rucksäcke und Kleingepäck😉😀). Das Hochladen der Bilder war bisher schon nicht einfach, also bitte nicht wundern, wenn es jetzt weniger Bilder gibt....ab jetzt wird es nicht besser😉😀.

 


 8.1.2020

Gestern und heute waren wir Tauchen- Tintenfische, Barrakudas, Muränen, Zackenbarsch, Papierfisch und vieles mehr war im Aquarium -sehr schön!

 

6.1.2020

Wir waren heute auf einer Gewürzfarm und in Stonetown.

 


5.1.2020

Ruhiger Sonntag

 Und hier werden Krabben gefressen!

4.1.2020

Unser erster Abend auf Zanzibar in der Moonshine Beach Lodge. Und auch für den Schmusebedarf ist gesorgt!



3.1.2020 

Wir sind am Flughafen angekommen und das Gepäck ist aufgegeben.

sooooo viel Gepäck!

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 2. 1. 2020 

Am Vorabend der langen Reise.

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30.12.2019

Ja und auch diese Taschen müssen noch mit😉😀

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11.12.2019

Die ersten Koffer sind gepackt! Wir nehmen- in Einzelteile zerlegt- eine Nähmaschine für die Schneiderei mit. Vielen Dank noch einmal an Ilse, für diese Spende!

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