Ich bin zu Hause

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Etwas übermüdet und zu spät in Zürich, aber mit 70 Minuten Verspätung geht es heim????

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Und mein Zertifikat darf natürlich nicht fehlen

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Mein Abendessen am Flughafen

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An der Bushaltestelle, ohne Mango Baum☹️

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Eine der Lehrertoiletten, und die Türen und Fenster stehen schon da????

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Donnerstag, 21.2.2019

Ich bin die ganze Nacht schweißgebadet, kann aber trotzdem schlafen. Um 5 Uhr weckt mich Boni und mir geht es viel besser.

Das Fieber ist weg. Ich packe und verabschiede mich von den Kindern. Es ist schade und merkwürdig. Die Kinder sind auf dem

Weg zur Schule, Einige sehe ich gar nicht mehr. Aber Agnes kommt und ist sehr froh, daß es mir besser geht und fährt dann mit

Boni und mir zur Bushaltestelle. Um 7:10 Uhr beginnt meine Heimreise.

Die Fahrt ist lang- 9 Stunden und ich merke, dass ich noch nicht 100% fit bin. Ich bin sehr müde. Ich glaube, in dem Zustand

von gestern hätte ich die Fahrt nicht überstanden. Jetzt bin ich am Flughafen und muss nur noch 5 Stunden bis zum

einsteigen warten????????????. Jetzt noch einmal ein Fazit zu meinem Aufenthalt:

Es war eine aufregende Zeit. Sie ist sehr schnell vergangen und wir haben viel erreicht!

Ich danke noch mal allen für ihre Unterstützung und ganz besonders Boni, für sein Engagement, sein ständiges Bemühen

um Material und Handwerker und seine Geduld mit meiner Ungeduld!

 

Wir haben jetzt

1.) einen tollen Aufenthaltsraum, der für Tansanische Verhältnisse luxuriös ist,

2.) einen Spielplatz mit Spielgeräten

3.) eine funktionierende Wasserpumpe

4.) einen funktionierenden Abfluss in die Zisterne

5.) fertiggestellte Lehrertoiletten

 

Es sind zwar noch Restarbeiten zu erledigen, aber Boni hat mir versprochen alles möglichst schnell fertig zu bekommen.

 

Zusätzlich sind 25 Schulbänke aus Holz bestellt, die aber in der Kürze der Zeit nicht mehr gefertigt werden konnten.

 

Danke, Danke, Danke an Alle

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Die Kinder spielen intensiv.

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Mittwoch Morgen, die Schule geht los.

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Der neue Raum wird eingeweiht.

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Das letzte, neue Spielgerät.

Mittwoch, 20.2.2019

Der letzte Tag hier! Meine Insekten Stiche haben sich alle entzündet. Das. Sieht nicht schön aus und ist eine Mischung aus

Jucken und Schmerz. Das ist definitiv etwas, was ich zu Hause nicht vermissen werde????. Boni macht heute eine Fotosession

nach der Anderen. Irgendwann mag ich nicht mehr. Ich blase Luftballons auf, gebe allen Kindern Kaubonbons.

Die Stufen zum Aufenthaltsraum werden fertig betoniert. Ich merke, dass Boni schon wieder das Geld ausgeht. Aber ich bin

jetzt nicht mehr bereit, weiteres Geld zu geben. Mir geht es heute nicht gut, ich schlafe zwei Stunden fest und habe das Gefühl,

Fieber zu haben. Eigentlich sollte Malaria kein Thema sein, ich habe die ganze Zeit meine Medikamente genommen.

Als ich zum Hondo Hondo gehe, sehe ich, daß das letzte Spielgerät angekommen ist. Heute Morgen haben wir festgestellt,

dass die Wippe nicht benutzt werden kann. Diese ist zu hoch, und selbst wenn wir sie tiefer einbauen, kommen die Kinder

nicht auf den Boden. Allerdings sehe ich dann, bei meiner Rückkehr, daß die großen schon damit Wippen und die Kleineren

unterstützen. Also geht doch- das war wohl wieder eher deutscher Aktionismus.

Mir geht es immer schlechter. Ich habe Fieber und als Boni abends kommt, fahren wir zum Arzt. Der Malaria Test ist negativ,

auch der Urin ist in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass der Grund die infizierten Stiche sind. Ich bekomme eine Diclo Injektion

und ein Antibiotikum. Ich gehe dann direkt ins Bett, schade, den letzten Abend nicht mit den Kindern zu verbringen,

aber ich will nur schlafen.

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Und das neue Kleid ist sehr gelungen.

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Auch die Taschen sind fertig und sehen gut aus.

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Boni macht mal Pause.

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Die Chicken Lodge wird auch fertig.

Dienstag, 19.2.2019

Heute Nacht hat es ein bisschen geregnet. Es ist unglaublich schwül. Meine Insekten Stiche quälen mich heftig und

Schlaf ist kaum möglich. Nun beginnt die Zeit, wo alles zum letzten Mal passiert. So habe ich heute Morgen zum letzten

Mal gewaschen. Meine Kleidung für die Reise ist sauber. In mir schlagen nun zwei Herzen. Zum Einen freue ich mich

natürlich auf zu Hause, zum Anderen fällt es mir schwer, zu gehen. Die Menschen hier sind mir sehr ans Herz gewachsen,

mit ihrer Freundlichkeit, Heiterkeit und Lebensfreude. Ja und auch viel Liebe wird mir entgegen gebracht. Ich bin hier

wirklich sehr liebevoll integriert. Und bei Allen merkt man schon eine gewisse Traurigkeit, daß mein Aufenthalt zu Ende geht.

Die erste Nacht von Bekan und Modestusi bei den „Großen“ lief gut. Bekan scheint im Schlaf oft zu Sprechen, aber

Boni meint, es war ok????. Morgens laufe ich mit Boni zur Schneiderei. Mein Kleid ist fertig! Ja, ich habe mir in Ifakara Stoff

gekauft und mir ein Kleid nähen lassen. Das war vor 2 Tagen schon fertig, aber bei der Anprobe war ich entsetzt! Ich sah aus,

wie eine 3 Zentner schwere Matrone. Es wurde dann noch mal geändert. Bei unserer Ankunft- ich hatte Boni gefragt, ob

sie da ist????, war zu. Er hat sie dann angerufen und sie hat mir das Kleid hergebracht. Jetzt sitzt es perfekt und sieht

gut aus. Allerdings ist die Anprobe bei über 30 Grad eine Tortur. Ansonsten werden Einkäufe getätigt und Getränke

kalt gestellt- zum Glück haben wir einen Kühlschrank! Eine lustige Stimmung breitet sich aus.

Ich esse mittags mit einigen Kindern im neuen Raum.

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Als ich total verschwitzt im Hondo Hondo ankomme, kommt ein Gewitter auf und es kühlt deutlich ab. Es ist jetzt schon

fast kalt????????- so ca. 28 Grad! Zurück in Machica, ist die Chicken Lodge fertig verputzt und die Stufen zum Aufenthaltsraum

werden betoniert. Die ersten Angehörigen der Kinder sind da, unter Anderem der Vater von den neuen Mädchen Argata

und Ester. Die Mädchen spielen gleich mit den Anderen auf dem Spielplatz.

Übrigens sind von unseren „Donnerstags Hühnern“ nur noch 7 übrig. Vor 2 Tagen war das Erste weg und heute das Zweite????.

Außerdem hat Boni heute zwei Hähne geschlachtet, die gibt es heute Abend. Also sind es jetzt 19 ???? und 13????.

Es war ein gelungener Abend. Es waren 6 Angehörige da. Erst hat Boni sie begrüßt, dann habe ich ein paar Worte gesagt,

dann gab es Essen. Leider war niemand von Staatlicher Seite dabei. Dort gab es in dieser Woche zwei Todesfälle, deshalb

ging es nicht. Aber wir wurden von dieser Seite sehr gelobt. Die Angehörigen waren alle sehr dankbar und haben mir eine

gute Reise gewünscht. Nach dem Essen habe ich an alle Kinder Spielzeug und Papierflieger geschenkt. Das gab dann ein

lustiges Durcheinander. Nach Boni‘s Fotosession wurden die Angehörigen „entlassen“. Für die beiden neuen Mädchen gab es

keine Verabschiedung vom Vater. Er ist einfach gegangen, die Mädchen sind geblieben. Danach haben wir noch Musik gehört und getanzt.

Montag, 18.2.2019

Meine Insekten Stiche haben mich kaum schlafen lassen. Bei 30 habe ich aufgehört zu Zählen.

Ich fange früh an, zu streichen und stelle schnell fest, daß es nicht funktioniert. Die Schrift ist in Ölfarbe gestrichen und da hält

natürlich keine Dispersionsfarbe. Also gut, ich fange an, die ganze Farbe von der Schrift „Wild Animals“ wieder in mühevoller

Kleinarbeit mit Rasierklingen und Nägeln wieder abzukratzenden. Danach streiche ich in weiß drumherum und die Buchstaben

in dem Rest Schwarz von den Fenstern. Rehema und Tausi putzen den Raum ordentlich. Danach kommen die Möbel rein- FERTIG!!!!

An der Chicken Lodge wird heute der Verputzt angebracht und der Giebel gemauert.

Die Vorbereitungen für meinen Abschied beginnen. Boni ist ganz aufgeregt und will morgen mit den Angehörigen der Waisenkinder

eine Einweihung vom Raum und Spielplatz und Abschiedsfeier für mich organisieren. Er will zwei unserer Hähne Schlachten. Ich

bin mal gespannt. Ansonsten haben wir zum ersten Mal im neuen Raum gegessen. Die Kinder waren aufgeregt und haben sich

sehr gefreut. Anschließend hat Boni verkündet, dass ab morgen zwei Mädchen neu dazukommen. Aus diesem Grund müssen

dann Bekan und Modestusi zu den Jungen ins Zimmer umziehen. Sie kommen jetzt so und so in ein Alter, wo sie nicht mehr

mit den Mädchen zusammen im Zimmer sein sollten.

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Der Spielplatz wir schon voll genutzt. SUPER!

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Auch dafür sind Fahrräder zu gebrauchen.

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Ich bekomme Besuch in der Hondo-Hondo Lodge.

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Die neuen Möbel kommen an. Das sieht sehr gut aus.

Sonntag, 17.2.2019

Heute gehe ich mit Agnes in die Kirche. Zuerst bleibe ich bei ihr und den Kindern. Da macht sie einen netten

Kindergottesdienst. Dann geht es zu den Erwachsenen. Da ich nichts verstehe, finde ich den Teil mit Gesang

und Tanz am schönsten. Als dann alle heftig anfangen, zu weinen und zu klagen finde ich das befremdlich.

Nach 4 Stunden gehen wir zurück. In der Zwischenzeit ist die Wasserstelle auseinandergenommen und ein

neues Abflussrohr in die Zisterne gelegt. Es sieht nicht aus, wie mit mir besprochen- es sind wieder 2 Ellbogen

Stücke angebracht und kein Gefälle. Da bin ich dann doch etwas ungehalten. Das lasse ich so aber jetzt nicht

durchgehen. Mal schauen, ob auf mich gehört wird.

Die Anstreicher haben jetzt die Fenster fertig gestrichen und die blaue Farbe wird aufgetragen. Die Bilder mit

den großen Tieren haben sie gelassen. Das sieht- zumindest von vorn jetzt schön aus. Seit gestern fällt mir auf,

dass sehr viele Kinder in der Umgebung sind. Sie sammeln überall Plastik ein. Boni erklärt mir, daß es von Zeit

zu Zeit Aktionen gibt, wo Plastik gesammelt, aufgeladen und zum Recycling gebracht wird. In Dar es Salaam ist

dies wohl regelmäßig, hier leider eher selten. Aber immerhin, es gibt die Möglichkeit. Hätte ich dies früher gewusst,

hätte unser Abfallfeuer vor Wochen kleiner und mit nur wenig Plastik gebrannt.

Als ich vom Hondo Hondo zurück komme trifft mich bald der Schlag. Der Abfluss ist jetzt noch unmöglicher. Sie

haben jetzt noch eine kleine Sickergrube mit eingebaut, darin muss das Wasser erst steigen, um dann ohne Gefälle

in die Zisterne zu gelangen. So wie hier gelebt wird, müsste diese kleine Sickergrube dann ca jeden 2. Tag von

Essensresten gesäubert werden. Wer soll das machen? Als Boni dann kommt, bespreche ich dies mit ihm und er

antwortet, dass der Handwerker der Fachmann ist und weiß, was er tut. Ich erkläre ihm das Problem, gemeinsam

erklären wir es dem Handwerker und ich bleibe dabei, bis er das Rohr, mit gutem Gefälle montiert. Und dann geht es????.

Es ist alles nicht so einfach????. In der Zwischenzeit sind die Maler fertig und verabschieden sich. Ich sehe dann,

dass die Wand mit den Tieren noch nicht fertig ist- da fehlt noch der letzte Anstrich vom weiß. Für Boni ist das ok- kann

man ja beim nächsten Anstrich machen????. Also, was heißt das nun, wenn ich es jetzt schön haben will? Wir fahren

Farbe und Pinsel kaufen und ich werde die Wand morgen streichen.

In der Chicken Lodge sind dann heute noch der Fenster- und Türrahmen gesetzt worden und im Aufenthaltsraum sind

die Moskitonetze angebracht worden. Nach meinem Streichen muss er nur noch geputzt werden, dann können die

Möbel rein. Morgen werden wir das erste Mal darin Essen! Da ich heute fürchterlich zerstochen wurde, freue ich

mich erst recht darauf. Abends war ich noch mit Boni in der Schneiderei und habe meine 100 Taschen abgeholt. Die sehen gut aus!

Agnes, Magdalena, Meki und ich auf dem Weg in die Kirche

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Samstag, 16.2.2019

Man merkt direkt, daß wieder Geld zur Verfügung steht. Die Maler sind da und auch die Maurer für die Sickergrube

sind schon früh da. Ich mache wieder meinen Sport mit den Kindern.

Die Möbel für den Aufenthaltsraum kommen- wow, das sieht gut aus????????.

Ich weiß nicht, ob Boni das mit Absicht macht, aber immer in der größten Mittagshitze fahren wir mit dem Auto.

Bei mindestens 35 Grad und zwischen 1-10 Stundenkilometern Kommt nun wirklich gar keine Abkühlung. Ich laufe

einfach nur aus. Meine Hose und mein T-Shirt sind durch und durch nass. Wir fahren noch zu den letzten beiden

Angehörigen unsrer Kinder. Als wir zurück kommen, ist es absolut ruhig. Alle Kinder schlafen. Ich nehme auch erst

eine Dusche und ruhe mich dann aus. Die Hitze schlaucht. Ich bewundere die Arbeiter, die den ganzen Tag in der Sonne

schwere Arbeit verrichten. Und sie trinken nicht mal was! Bis zum Abend ist die Zisterne für den Abfluss der Wasserstelle

fertig. Was hier nur immer merkwürdig ist, erst machen sie es fertig, um dann anschließend wieder ein Loch für das Abflussrohr

reinzuschlagen. Und dann wird es wieder mit Zement zu gemacht. Na,ja, wie heißt es so schön- andere Länder, andere Sitten!

Die Verputzer machen im Aufenthaltsraum gute Arbeit. Es ist innen und an der Vorderfront alles beigeputzt. Die Seite und Hinten

sollen später gemacht werden. Boni hat mir versprochen, dass ich das nächstes Jahr nicht noch unvollendet vorfinde. Ich bin gespannt.

Die Lampen und Ventilatoren werden gesetzt und alles funktioniert. Allerdings ist einer der Ventilatoren defekt- er schaukelt heftig,

aber Boni sagt mir, das ist halt so. Dann bleibt er eben aus. Ich habe klar signalisiert, dass das für mich nicht ok ist, aber ich glaube,

da wird sich nichts ändern lassen. Das ist genau wie mit der Wippe für den Spielplatz. Aber der Raum sieht schon top aus.

Da können wir stolz darauf sein.

Die neue Zisterne

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Diese Straße sind wir mit dem Auto gefahren.

Zwar unscharf aber speziell, ein lebendes Schwein wird auf einem Motorrad transportiert.

(Aber beide Passagiere tragen einen Helm.)

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So sieht die Verbrennung von Rehema jetzt wieder besser aus.

Freitag, 15.2.2019

Na,ja, heute Morgen ist schon klar, dass die Mädchen und auch Agnes nichts verstanden haben????. Dis Lehrerinnen

haben trockene Tücher in die Hand gedrückt bekommen, um die Tische abzuwischen und die Spülschüsseln wurden

zur Aufbewahrung der Plastik Becher genommen. Hmmmm, da müssen wir noch mal ran????.

Boni hat seit gestern Magenprobleme und auch insgesamt ist er wortkarg. Ich habe eine Vermutung und spreche ihn

auf die Finanzen an. Er bestätigt mir, dass das Geld alle ist und außer dem Anlegen des neuen Raums nichts mehr

gemacht werden kann. Lange Rede, kurzer Sinn, da ich bis Mittwoch alles fertig haben möchte, fahren wir mit dem Bus

nach Ruaha und ich hole Geld. Danach ist wieder ein Lachen auf seinem Gesicht. Ich muss ja auch zugeben, dass wir in

dieser kurzen Zeit, wo ich hier bin, viel mehr umgesetzt haben, als geplant war. So werden die Lehrertoiletten fertig, der

Abfluss der Wasserstelle wird erneuert, alle Fenster wurden einbruchsicher gemacht, die Mädchen haben einen Moskitoschutz

an ihre Fenster bekommen und es sind 25 Schulbänke aus Holz bestellt. Diese werden zwar nicht mehr fertig, aber da im

Moment jede Woche 2-3 Plastikstühle kaputt gehen, und auch etliche Tische nur noch notdürftig halten, ist das dringend nötig.

Und es ist ein weiterer Schritt, von Plastik wegzukommen.

Wozu das Geld zwar dann immer noch nicht reicht, ist das Streichen aller Gebäude. Aber ich muss ja nächstes Jahr auch

noch was zu tun haben????????. Unsere Donnerstags Küken sind nun zu neunt! ????????????????????????????????????????. Zwei Eier sind

nicht ausgebrütet. Die ersten 3 haben auch schon einen Ausflug nach draußen gemacht, aber die Stufe kommen sie noch

nicht hoch, da muss man nachhelfen. Nach meiner Rückkehr vom Hondo Hondo tut sich wieder was auf der Baustelle ????.

Die Wippe für den Spielplatz kommt. Leider entspricht sie überhaupt nicht meinen Vorstellungen. Ich wollte einen einfachen

Balken, wo mehrere Kinder gleichzeitig Wippen können. Boni ist auch hier leider auf dem High Tech Trip. Wir haben jetzt eine

monströse Wippe mit jeweils einem Stuhl mit Lehne am Ende. Diese Variante ist natürlich viel teurer. Da ist es verständlich,

dass das Geld nicht gereicht hat. Ich habe mit ihm dann auch deutlich darüber gesprochen, damit es in der Zukunft solche

Sender/Empfänger Probleme nicht mehr gibt. Für die neue Sickergrube der Wasserstelle sind dann noch die Ziegel gekommen.

Abends war ich dann mit Boni noch bei einer Familie, wo er mir schon zu Anfang mitgeteilt hatte, daß er gerne die beiden Mädchen

in Machica aufnehmen möchte. Anschließend hat er zu Hause mein Abendessen geholt. Seine Frau hat „Ashelown“ gemacht. Das

ist ein Kartoffelteig mit Gemüse und Eiern und das wie Pfannkuchen gebacken. Dazu gibt es Chili Soße. Das schmeckt lecker, ist

allerdings sehr fett und das abends um 21:30 Uhr! Boni möchte nicht, dass ich abnehme- und das gelingt ihm damit auch????????.

Zum Glück habe ich noch Cognac dabei????. Ist das nicht süß.

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Die neuen Moskito Netze bei den Mädchen

Donnerstag, 14.2.2019

Heute beginnt der Anstrich. Zunächst wird die Decke gespachtelt und alles vorbereitet.

Am Spielplatz geht es auch weiter. Die Bodenplatte wird weiter betoniert.

Nun haben wir zu unseren 6 „Sonntags-Küken“ auch noch Donnerstags-Küken. Sie fangen heute an, zu schlüpfen.

Ich bin gespannt, ob sie alle 11 Eier ausbrütet. Jetzt muss es nur noch vorwärtsgehen mit der Chicken Lodge, damit

die Hühner umziehen können????????????????. Übrigens ist seit gestern Abend wieder Wasser da. Und der Regen ist strahlendem

Sonnenschein und heißen Temperaturen gewichen. Ich schwitze heftig- ob nun wegen den Wechseljahren oder den Temperaturen,

egal????, der Schweiß läuft und die Kinder lachen mich deshalb aus.

Direkt nach meinem Besuch im Hondo Hondo fahren Boni und ich einkaufen. Ich kaufe zwei große Spülschüsseln, Spültücher

und Gas für den Kocher. Ich habe Boni erklärt, dass es schön wäre, wenn nur noch mit Gas gekocht würde, um die Umwelt zu

schonen. Ich habe deshalb auch eine 2. Gasflasche dazu gekauft, damit, immer wenn eine leer ist, eine neue gekauft wird, ohne

mit dem Kochen zwischendrin auf Holzkohle umsteigen zu müssen. Das Gas ist auch teurer geworden und natürlich mussten wir

für die 2. Flasche noch mehr bezahlen, als Pfand. Eine Gasflasche kostet jetzt ca 31€.

Abends hat Boni dann dem Staff erklärt, was ich gerne geändert hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob das verstanden wurde und

sogar geändert wird. Schauen wir mal die nächsten Tage.

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Mittwoch, 13.2.2019

Es war heiß heute Nacht und es hat geregnet. Aber damit wurde es noch wärmer.

Nachts kommt dann auch wieder kein Wasser mehr aus der Leitung. Elefanten sollen wieder Leitungen zerstört haben.

Morgens kommen die Fliesenleger, und zum Glück haben wir den Brunnen, denn dadurch können Sie weitermachen.

Agnes, Bola und ich räumen die nächste Dreckecke hinter den Lehrertoiletten auf.

Die Fliesen sind fertig verlegt und der Raum sieht richtig gut aus. Man meint nicht, dass man in Afrika ist????????.

Der Abfluss für die Lehrertoiletten wird auch angeschlossen. In der Nacht sind außer Ratten keine Besucher bei mir.

Aber diese kann ich auch schnell vertreiben. Das provisorisch verschlossene Loch am Fenster hält sie ganz gut

draußen. Nur Einzelne kommen kurz rein. Mit Klatschen und Rufen verschwinden sie, das ist ok.

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Der Spielplatz ist auch fast fertig.

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Eine Schlage (ca. 40 cm) war unter meinem Tisch.

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Nach dem Frühstück macht Agnes eine Pause.

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Die Gitter an den Fenstern schützen jetzt vor Einbruch.

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Der Boden wird gefliest.

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Mein Frühstück im Freien.

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Die Spinne in meinem Zimmer.

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Die Klasse der kleinen und die großen Kinder.

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Der stolze Papa und die kleine und die große Petra oder auch Miss P.

Dienstag, 12.2.2019

Ein sonniger Tag beginnt. Da Wasser da ist, wasche ich erst Mal- ich lerne ja auch dazu????????.

Danach mache ich wieder einmal, zusammen mit Agnes und Bola, den Müllplatz hinterm Haus so,

dass wir am Samstag noch mal alles verbrennen können. Ich finde Müll wieder, den ich letztes Jahr

hier zurück gelassen habe????. Und ein Schlangen Nest finden wir dabei. Insgesamt ist in Bezug auf Müll

noch Potential zum Verbessern! Mühsam ernährt sich ein Eichhörnchen.

Heute Morgen werden die Spielgeräte mit meiner Unterstützung aufgestellt und einbetoniert. Langsam

erkennt man den Spielplatz. Boni bringt ein Auto voll mit Bodenfliesen und Zement. Belastungsgrenzen

sind hier Fremdwörter????. Die Arbeiter fangen auch gleich an, diese zu verlegen.

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Der Müllplatz wird aufgeräumt. Die Spielgeräte werden gebracht und einbetoniert

Nachdem ich vom Hondo Hondo zurück komme, gehe ich mit Boni zur Schneiderei. Die Taschen sollen am

Wochenende fertig sein. Anschließend essen wir Kitimoto. Dieses Mal war das Fleisch besonders gut und mit wenig Fett.

Als ich ins Zimmer komme, finde ich neben dem Kühlschrank eine ca 40 cm lange schwarze Schlange. Boni und unser

Wachmann haben echt Respekt vor ihr, obwohl sie nicht gefährlich sein soll, und töten sie. Ich schaue dann in meinem

Zimmer noch alles gründlich nach, denn auch meine Fensterbank wurde von irgendwas abgeräumt. Aber ich finde nichts

mehr und gehe dann unter mein Moskito Netz, wo ich mich ziemlich sicher fühle????????.

Montag, 11.2.2019

Das Wasser ist wieder da und die Dusche funktioniert!

Heute morgen fahren wir mit dem Bus nach Ifakara.

Die Fahrt ist lang und unbequem im vollen Kleinbus (8 Sitze, 14 Erwachsene und ein Säugling)????????????.

Die Stadt ist aufgeräumter als Ruaha und natürlich größer. Wir gehen zuerst in eine Autowerkstatt, um dort nachzufragen,

ob es jemand gibt, der uns mit der Pumpe weiterhelfen kann. Und wirklich, der Chef hat einen Mitarbeiter, der einen Bruder

hat, der darauf spezialisiert ist und-wir haben Glück- auch gerade Zeit hat. Der kommt dann auch gleich, wir kaufen ein paar

Kleinigkeiten ( für ca 13€) und Boni gibt ihm Geld für die Fahrt nach Mangula und erklärt ihm den Weg.

Als ich vom Hondo Hondo zurückkehre, ist die Deckenverkleidung fertig- sieht gut aus????.

Ich fahre dann mit Boni nach Hause. Seine Eltern freuen sich sehr, mich wiederzusehen. Und dann sehe ich sie- die Kleine!

Sie ist echt klein. Bei der Geburt am 3. Januar hatte sie 2000g, jetzt ca. 2800g! Die Hände sind winzig! Und ich konnte es Boni

nicht ausreden, sie heißt „Petra“! Spitzname: Miss P. Ich war dann noch zum Essen eingeladen (Reis, Bohnen und Tomatensalat)

und dann sind wir zurück gefahren. Es gab zum ersten Mal wieder etwas Wasser aus der Leitung, aber nicht genug zum Duschen????.

Wir gehen dann weiter einkaufen. Ich habe ein paar Tücher und Stoffe gekauft. Dann sind wir noch über den Markt und haben Avocado,

Ingwer und Mangos ???? gekauft. Dann haben wir zu Mittag gegessen. Reis, Bohnen und Hähnchen. War lecker.

Nach der Rückkehr in einem noch volleren Bus (16 Erwachsene) war der Handwerker gerade fertig mit der Pumpe und sie funktioniert!

Und das ist auch gut so, denn es gibt schon wieder kein Wasser, und so wird die Pumpe gleich gut in Gebrauch genommen. Im Moment

ist die Wasserqualität zwar noch sehr schlecht, aber sie muss jetzt erst einmal ordentlich durchgespült werden.

Das Dach der Chicken Lodge ist jetzt auch fertig und auf dem Spielplatz ist alles geschottert. Morgen werden die Spielgeräten

aufgestellt und betoniert. Agnes, Jacobo, Mage und ich haben dann den Aufenthaltsraum und davor aufgeräumt und sauber gemacht.

Das sieht jetzt schon recht gut aus????.

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Die ganze Mannschaft wir über das Ausscheiden von Gody informiert.

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Der Fluss seitlich am Haus führt Wasser - dieses wird für die Bauarbeiten und die Toiletten genutzt.

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Die Kinder holen Wasser zum Kochen und spülen.

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Es wird gemäht und die Kinder spielen Ball.

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Rechts der leere Eimer, links, mit dem Wasser aus dem Hahn gefüllt- dieses Wasser trinkt hier jeder,

also kein Wunder, dass es Magen und Darmprobleme gibt.

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Pause und Planung mit Boni.

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Der Blick aus meinem Zimmer vom Bett.

Sonntag, 10.2.2019

In der Nacht hat es wieder heftig geregnet. Aber morgens scheint die Sonne und es ist sehr schwül und windig.

Es gab dann, mit allen Handwerkern als Zuschauer, eine Gymnastik Einheit- sehr schweißtreibend!

Die Verbrennung von Rehema hat jetzt, wie erwartet, Blasen gebildet und schmerzt. Ich mache einen Salben - Verband.

Heute bekommt die Chicken Lodge ihr Dach, die Decke vor dem neuen Raum wird montiert und der Boden vom Spielplatz

wird weiter vorbereitet. Also ein geruhsamer Sonntag????????. Gerade wurden 3 Deckenventilatoren für den Aufenthaltsraum

geliefert. Anfangs war von Einem die Rede, dann Zwei und nun sind es Drei. Da muss ich wohl was falsch verstanden haben????????.

Aber immerhin sind sie klein.???? Um die Mittagszeit gibt es plötzlich eine Aufregung. Die Kinder haben in einem Klassenzimmer

Ball gespielt. Dabei ist dieser in die Innenverkleidung des Dach Überstands gefallen. Einer der Jungen, Eric, wollte den Ball rausholen

und ist hochgeklettert. Dann ist die Deckenverkleidung durchgebrochen und er ist ca 2,50 m tief gestürzt. Eingestaubt, die Augen

voller Dreck und geschockt lag er da, aber weiter ist zum Glück nichts passiert. Und da die Arbeiter so und so gerade die Verkleidung

anbringen, können sie diesen Teil auch gerade wieder fest machen. Die Deckenkonstruktion. Hier ist Eric durchgefallen

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Als ich vom Hondo Hondo zurückkehre, ist die Deckenverkleidung fertig- sieht gut aus????.

Ich fahre dann mit Boni nach Hause. Seine Eltern freuen sich sehr, mich wiederzusehen. Und dann sehe ich

sie- die Kleine! Sie ist echt klein. Bei der Geburt am 3. Januar hatte sie 2000g, jetzt ca. 2800g! Die Hände

sind winzig! Und ich konnte es Boni nicht ausreden, sie heißt „Petra“! Spitzname: Miss P.

Ich war dann noch zum Essen eingeladen (Reis, Bohnen und Tomatensalat) und dann sind wir zurück gefahren.

Es gab zum ersten Mal wieder etwas Wasser aus der Leitung, aber nicht genug zum Duschen????.

Samstag, 9.2.2019

Es hat fast die ganze Nacht geregnet. Alles fühlt sich mittlerweile nass an.

Mir ist heute Morgen mal wieder aufgefallen, wie wichtig hier ein gutes „Sturzprophylaxe Training“ ist????????. Nachdem ich

mir, trotz Wasserknappheit, die Haare gewaschen habe, bin ich im Bad auf den nassen, rutschigen Fliesen ausgerutscht.

Zum Glück ist das Bad so klein, dass man eigentlich nicht umfallen kann- ich konnte mich glücklicherweise an der Wand h

alten. Wenn man dann Dir täglichen Hindernisse betrachtet- z.B. Die Stufe zu meinem Raum ist 33 cm hoch- davor ist fast

die ganze Zeit nasser Matsch und Ziegel, Holz, Baumaterialien verstreut. Stolperfallen überall. Weggeräumt wird hier nichts,

wenn ich es nicht tue. Und dabei werde ich dann noch ziemlich ausgelacht von den Handwerkern. Und zusätzlich muss ich,

immer, wenn ich in mein Zimmer gehe, unter einer Leiter durch- soll ja Unglück bringen ????. Zum Glück habe ich ja meinen

Schutzengel von meinen lieben Turn-Damen dabei, da kann mir nichts passieren- vielen Dank noch mal dafür????.

Die Decke ist fertig, der Gang vor dem Raum auch. Zwischen der Wasserstelle und dem Spielplatz wurde heute ein großes

Loch für die Entwässerung gegraben. Das hatte ich bisher nicht erwähnt- die Wasserstelle ist noch sehr gut intakt, nur der

Abfluss ist hoffnungslos verstopft. Boni meint zwar, dass die Grube vom letzten Jahr voll ist, aber das glaube ich nicht. Der

Abfluss war von Anfang an ein Problem, da das Rohr recht dünn ist und die Mädels alle Essensreste und so reinschütten. So

war dann der Zustand wie früher, der Ablauf wurde geöffnet und das ganze Wasser lief in die Umgebung. Genau das, was ich

mit der Wasserstelle vermeiden wollte. Dafür ist eben jetzt eine größere Grube ausgehoben worden, das Abflussrohr wird

vergrößert und die Mädels werden trainiert, dass sie keine Essensreste runterspülen. Ich bin gespannt.

Die Erde aus dem Loch wird für den Spielplatz genommen. Außerdem wurde heute das Gebälk fürs Dach auf die Chicken Lodge

gefertigt.Mittags kam erneut eine Lieferung Holzkohle zum Kochen. Immerhin kostet eine solche Ladung umgerechnet ca. 15,60 €

und reicht etwa 10 Tage. Eine Flasche Gas für den Kocher kostet ca. 19€. Abends hat mir Boni von seiner Frau Makande (Bohneneintopf)

kochen lassen, das war lecker. Martina kam dann noch vorbei und hat sich die Photos, die ich letztes Jahr von uns gemacht habe, abgeholt.

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Die neuen Schüsseln für die Krebbel am Morgen anstatt Plastiktüten.

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Afrikanisches Spielzeug.

Freitag, 8.2.2019

Ein ruhiger Tag beginnt. Ich puste wieder 80 Luftballons ???? auf und freue mich auf das Geschrei.

Weiteres Material für die Zimmerdecke, um die Fenster Einbruch sicher zu machen, Sand und Zement kommt.

Es geht Stück für Stück weiter. Der Bauschutt von dem Gang vor den Schulräumen wird heute endlich zum

Spielplatz transportiert. Der Giebel wird verputzt und an der Zimmerdecke wird weiter gearbeitet.

Heute regnet es mal wieder, aber es ist ein leichter Landregen. Den stört niemand????.

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Freitag!

Nachdem ich vom Hondo Hondo zurück war, hat Boni ein Meeting mit allen gehalten und mitgeteilt, dass GODY gehen muss.

Er hat seine Erwartungen an die Kinder und GODY‘s Fehlverhalten erklärt. GODY musste dann seine Sachen packen- eine

Plastiktüte voll- und wir haben ihn zu seiner Großmutter gefahren. Diese war sehr traurig, hat sich für GODY entschuldigt, aber

das ändert nichts. Es ist Boni auch nicht leicht gefallen, aber ich habe das Gefühl, das Maß war voll. Boni ist sehr enttäuscht von ihm.

Auf dem Rückweg waren wir dann noch ein Bier trinken. Bis zum Abend war dann der ganze Schutt weggeräumt, der Giebel fertig

verputzt und 1/3 der Decke ist fertig. Vor dem Raum ist jetzt auch der Gang fertig betoniert. Mit Einbruch der Dunkelheit gibt es ein

heftiges Gewitter. Unsere 2000 l Tonne ist von einem ganz kleinen Bereich des Daches in 55 Minuten voll! Damit schwindet natürlich

auch die Hoffnung, dass die Wasserleitung bald wieder funktioniert ????. Der frische Beton muss morgen dann noch einmal

nachbearbeitet werden, denn er ist zum Teil weggeflossen. Beim Abendessen bekommen wir Besuch von zwei Ratten,

denen es draußen wohl auch zu nass ist????.

Donnerstag, 7.2.2019

Die Nacht war ruhig, ohne Regen.

Der Giebel wird fertig gemauert und die Holzkonstruktion für die Decke angebracht.

Rehema hat sich heute an heißem Dampf den Unterarm verbrannt. Bevor ich dazu kam, hatten sie schon Öl drauf- leider aus

Meki‘s Verbrennung letztes Jahr nichts gelernt. Ich habe einen Eimer mit Wasser gefüllt und sie hat den Arm eine halbe Stunde

hinein gehalten. Danach habe ich einen Brandwunden Verband angelegt. Bin gespannt, wie es morgen aussieht.

Mittags wird noch an der Chicken Lodge auf dem Ringanker bis zum Dach hochgemauert. Und es gibt immer noch kein Wasser!

Es ist aber erstaunlich, wie gut alle ohne die sonstige Wasserverschwendung zurechtkommen. Es geht also auch mit wenig Wasser!

Einige Eltern der Vorschulkinder haben sich beschwert, dass ihre Kinder Magenschmerzen und Durchfall haben. Die Kinder trinken hier

Wasser von der Wasserstelle, meistens alle aus dem gleichen Becher. Das Wasser steht im Eimer in der momentanen Küche, darauf

steht ein Becher und die Kinder kommen und trinken. Um Abhilfe zu schaffen, hat Boni ein Filtersystem beschafft. Dieses besteht

aus einem Eimer mit einem Tonfilter. Ganz einfach, aber effektiv. Warum macht man das nicht immer so? Ich werde versuchen, zu

überzeugen, dass wir das jetzt immer und für alle so machen. Abends kocht Agnes mir Spaghetti mit Gemüse und hart gekochten

Eiern. Das war lecker, aber für abends viel zu viel????.

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Man achte auf das Schuwerk. Meine Spaghetti

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Der Giebel wächst.

Mittwoch, 6.2.2019

Heute Nacht hatte ich mal wieder Besuch von einer Ratte. In dem Metallgitter an meinem Fenster ist ein Loch. Da kam sie

wohl rein und hat meine Fensterbank abgeräumt. Ich habe das Loch jetzt mit einer Flasche gestopft.

Geregnet hat es heute Nacht nicht, aber die Regenfälle von gestern haben große Überschwemmungen und Erdrutsche

verursacht. Zusätzlich müssen wohl eine Elefanten Herde, die im Moment in den Udzwungo Bergen oberhalb vom Hondo H

ondo sind, Leitungen im überschwemmten Gebiet zertrampelt haben. Die ganze Gegend ist ohne Wasser und böse Zungen

behaupten es würde bis Montag dauern, dass die Leitungen wieder funktionieren. Da ist mir wieder aufgefallen, wie wichtig es

hier ist, jeden Tag bewusst zu leben. Ich hatte am Montag, als noch Wasser verfügbar war, versäumt, Wäsche zu waschen,

und jetzt habe ich ein Problem. Da ich nicht viel dabei habe, muss ich darauf achten, immer wenn Wasser da ist, täglich

zu waschen. Um so wichtiger ist es, die Pumpe vom Brunnen wieder in Gang zu bringen. Ich habe Boni noch einmal dringend

darauf hingewiesen, und darum gebeten, er möchte den Handwerker noch mal anrufen.

Im neuen Aufenthaltsraum werden weiter die Wände geweißt- nachdem der Handwerker fertig war, wurden Schlitze für die

Stromleitungen reingeschlagen. Hätte man zwar vorher machen sollen, aber wir sind ja in Afrika????. An der Chicken Lodge wurde heute

der Ringanker betoniert. Am Nachmittag kristallisiert sich ein anderes Problem heraus. Einer der Jungen, GODY, war nicht in der Schule,

sondern mit einem Freund zusammen, Vögel jagen. Das ist nicht das erste Mal, auch als ich letztes Jahr hier war, hatte er die Schule

geschwänzt. Diese Woche hatte er auch Steine nach einem der Mädchen geworfen und sie am Auge getroffen. Zum Glück ist nichts

schlimmes passiert. Boni ist sehr enttäuscht und sauer und er will mit den Angehörigen sprechen, dass er GODY hier in Machica nicht

behalten kann. Er will lieber Kindern eine Chance geben, die etwas daraus machen und die sich hier in die Gemeinschaft einfügen.

Abends muss noch Wasser geholt werden, denn alle Vorräte gehen zur Neige.

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Und GLORY ist auch noch da.

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Die Toiletten sind gesetzt.

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Momentaner Hühnerstall.

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Eine Gleichgewichtsübung.

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Der Boden im Klassenzimmer.

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Das ist die kleine RINA.

Dienstag, 5.2.2019

Ich habe gut geschlafen, die Tabletten sedieren ziemlich. Es juckt zwar immer noch ziemlich doll, aber mal sehen, wie es wird.

In der Nacht gab es wieder Starkregen und ich hatte das Gefühl, bald bin ich auf einem Schiff und alles schwimmt davon. Aber nein,

morgens sind zwar wieder viele Pfützen, aber nichts ungewöhnliches. Wie gestern auch, gibt es allerdings aus den Leitungen kein

Wasser ( kommt ja genug von oben????????). Da sind wohl Leitungen durch die Wassermassen verstopft, verlegt oder was weiß ich

was. Gestern war erst abends Wasser verfügbar und mal sehen, wie lange das heute dauert. Für die Menschen hier ist das nichts

besonderes. Es wird so und so immer ein Wasservorrat in Kanistern und Eimern zurück gestellt und aus diesen nimmt man dann.

Heute ist eben kein Wasser da- sehen wir was Morgen ist. Da wir aber im Hof den 2000 l Tank stehen haben, können auch die

Bauarbeiten weiter gehen. Im neuen Raum wird der Putz mit weißem Zement aufgetragen. Der Giebel vom Neuen Raum wird gleichzeitig

gemauert. Wir fahren einkaufen. Ich besorge weitere 4 Mülleimer, 3 Schrubber/Besen und 2 Schüsseln, leider aus Plastik, mit Deckel,

um morgens die Krebbel nicht in Plastiktüten zu füllen, sondern in diese Schüsseln. Mal schauen, ob wir das ab morgen hinbekommen.

Wir fahren noch beim Schreiner vorbei und sehen, wie weit die Möbel sind. Bis Sonntag soll alles fertig sein????.

Auf der Baustelle wurden die Türen geliefert. Boni ist ganz begeistert, bei mir sieht das etwas anders aus. Sie sind zusammen geschustert.

Die Türen für den Aufenthaltsraum- die Rechte habe ich reklamiert- angesetzt geht nicht!

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Die Schreinerei mit unseren Möbeln.

Ich war dann im Hondo Hondo und auf dem Rückweg bin ich von einem heftigen Gewitter eingeholt worden. Ich habe es gerade

noch bis zum Unterstand an der Bushaltestelle geschafft. Nach 35 Minuten kam Boni mit dem Auto und hat mich abgeholt.

Das war gut so, denn ich hätte noch ca 80 Minuten dort gestanden⛈. Die eine Tür ist nun eingebaut und der weiße Putz ist innen

auch fast fertig. Der Giebel ist noch nicht fertig, die Arbeiter mussten ihn wegen dem Sturm und Regen abstützen, damit er nicht runterfällt.

Montag, 4.2.2019

In der Nacht gab es wieder ein heftiges Gewitter mit Starkregen und es regnet bis in den Vormittag. Eigentlich wollte ich heute

nach Ifakara, aber das verschiebe ich. Da heute der Gang vor den Klassenzimmern neu betoniert wird fällt heute und morgen der

Unterricht aus. Meine vermeintlichen Moskito Stiche haben sich zu einem ordentlichen Ausschlag um Bauch und Brust entwickelt. Es juckt

höllisch. Wir haben mein Zimmer auf den Kopf gestellt aber kein Ungeziefer gefunden. Boni hat mich dann mittags zu einem Arzt gefahren,

der mir eine Seife und Alatrol Tabletten verschrieben hat. Für 1,70€ kaufe ich diese dann in der Apotheke. Beide Produkte kommen aus Bangladesch!

Auf dem Rückweg treffen wir Martina- ich bin überrascht, aus dem schüchternen Schulmädchen von letztem Jahr ist eine tolle, selbstbewusste,

junge Frau geworden. Sie ist jetzt 19 Jahre alt und arbeitet für ihre Tante und ihren Onkel. Sie verkauft Seife und bekommt dafür Provision. Sie lebt

auch bei den Beiden, nicht wie Boni beim Besuch dort sagte, allein. Bis September muss sie nun auf ihre Ergebnisse warten. Sie möchte gerne weiter

lernen und Ärztin werden. Ihr ist bewusst, dass sie dafür viel lernen muss. Anschließend sind wir noch in die Schneiderei gefahren. Die ersten 30 Taschen

sind fertig und sehen gut aus. Ich bekomme sie noch gebügelt????. Es macht alles einen super Eindruck. Abends ist dann der ganze Gang vor den

Klassenzimmern und dem Büro neu betoniert. Das wirkt gleich ganz anders, mal schauen, wie lange.

Was mich total wundert, ist, wie alle hier, barfuß oder mit Flipflops über den Schotter laufen. Als wäre es eine ebene Straße. Ohne autsch und sonst was.

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Flugzeug bei der Unkrautbekämpfung.

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Die Lehrertoiletten werden gesetzt.

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Die neue Machica Chicken Lodge.

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Boni macht den momentanen Hühnerstall nach Aufforderung sauber.

Sonntag, 3.2.2019

In der Nacht hat sich das Gewitter dann zu einem Unwetter entwickelt, wie ich es hier noch nicht erlebt habe. Blitze und Donner

gleichzeitig im 10 Sekundentakt, dazu Starkregen und Sturm. Aber es hat dadurch etwas abgekühlt????. Und draußen ist heute

Morgen, außer ein paar Pfützen, nichts mehr zu sehen. Die Kinder, insbesondere die Jungen sind heute unmöglich. Sie spielen mit

den Werkzeugen der Handwerker, machen einiges kaputt und überall liegt Müll von gestern. Ich bin ziemlich sauer. Boni kommt erst

gegen Mittag und ich spreche mit ihm darüber. Er gibt das an die Kinder weiter. Es ist schon ein langer Weg bis sich Angelerntes und

Kulturelles verändert. Boni wird noch viele Gespräche führen müssen. Der Platz vor dem Haus sieht aus wie ein Trümmerfeld,

aber keinen- außer mir- stört es

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Der Klassenraum sieht gut aus

Bei meiner Rückkehr vom Hondo Hondo sehe ich, dass der Klassenraum fertig ist und die Toiletten

fertig gesetzt sind. Es sieht richtig gut aus.

Samstag, 2.2.2019

Ab 5 Uhr höre ich die Kinder, aber da der Bus erst für 7 Uhr bestellt ist, lasse ich mir Zeit. Alle sind aufgeregt, fein Rausgeputzt und

gut Gelaunt. Ich bekomme von Rejo, eine Halskette geschenkt, das finde ich total lieb und freue mich sehr darüber. Die Pommes

werden in Plastiktüten verpackt. Der Bus kommt wirklich um 7:30 Uhr und als es zum Einsteigen geht, sind alle guten Vorsätze, geordnet

und in einer Reihe einzusteigen, vergessen. Alle stürmen den Bus! Die Getränke, Pommes und Kekse werden eingeladen und um 8:15 Uhr

geht es los. Der Bus ist ein 20 Sitzer und wir haben dieses Jahr 50 Kinder, 4 Lehrerinnen, Agnes, Tausi, Rehema, der Fotograf, Boni, Fahrer,

Beifahrer und mich dabei! Es ist eng und Klimaanlage gibt es dieses Jahr auch nicht????. Außerdem erhöht sich dieses Jahr auch der Preis

der Korruption. Der Fahrer will 80000 Schilling extra ( ca 31€). Aber was sollen wir tun, wir können ja niemanden wieder nach Hause schicken.

Die Fahrt läuft gut und wir sind um 10:45 am Eingang vom Mikumi Nationalpark. Die Formalitäten dauern 45 Minuten. Und auch hier ist es

teurer geworden- da man nur mit Kreditkarte zahlen kann, muss ich das machen, denn Boni hat keine. Die ganze Gruppe, samt Auto kostet 136 Dollar,

doppelt so viel wie letztes Jahr. Es ist sehr heiss und die meisten Tiere stehen weiter weg unter Bäumen. Wir sehen Elefanten, Zebras, Wasserbüffel,

Antilopen, Giraffen und Hippos. Dann bekommt der Guide, der uns begleitet, den Hinweis, wo Löwen sind. Wir fahren hin, und wirklich sind dort zwei- einer

auf einem Baum, der Andere darunter. Das war toll und die Kinder waren ganz aufgeregt.

Danach ging die Fahrt zum Rastplatz unter dem großen Baobab Baum, wo wir letztes Jahr schon waren. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Flugplatz

des Parks vorbei und sahen einen kleinen Flieger starten. Auch Flugzeuge kennen die Kinder nicht und waren auch davon ganz begeistert.

Das Mittagessen ist lecker????????- kalte, fette Pommes aus der Plastiktüte, Schokoladen Kekse und Maracuja Saft und Wasser. Aber alle (Anderen) sind

begeistert????. Na,ja, ist ja zum Glück nicht jeden Tag! Abends kocht mir Agnes extra Reis mit Bohnen- die Kinder bekommen Ugali (Maisbrei) und Bohnen????

Danach geht es zurück zum Gate, noch eine weitere, von Boni heiß geliebten Foto Sessions, und dann geht es zurück. Die ganze Mannschaft ist müde und

es ist heiss im Bus. Die Meisten Kinder schlafen. Auf dem Stück zwischen Ruaha und Mangula sehen wir noch einen kleinen Flieger, der die

Zuckerrohrplantagen mit Pestiziden besprüht. Die letzte Attraktion für heute. In Machica zurück, sind schon einige Eltern da, um ihre Kinder abzuholen,

andere werden noch nach Hause gebracht. Alle sind zufrieden ???? Die Handwerker waren inzwischen weiter fleißig. Die Mauern der Machica Chicken Lodge sind

hochgezogen, der Sockel vom neuen Raum ist verputzt.Der ganze Vorplatz/Weg vor den Räumen ist weggeschlagen, um ihn mit dem neuen Gebäude zusammen

neu zu machen. Es waren einige Löcher in dem Weg, und ausbessern geht wohl nicht. Auch der eine Schulraum bekommt einen neuen Boden. Alles sieht wie

ein Trümmerfeld aus, aber es stört keinen. Jeder läuft über den Schutt, ob barfuß oder mit Flipflops.

Abends gibt es dann noch ein Gewitter, aber abkühlen tut es nicht.

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Heute im Nationalpark MIKUMI hat alles sehr gut geklappt.

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Die Kinder warten auf den Bus.

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Heute gibt es Fisch. Lecker!

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Hier wird am Waschplatz die große Wäsche gemacht.

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Die Pommes werden vorbereitet und in Öl frittiert.

 

Freitag, 1.2.2019

Auf einer Großbaustelle kann es nicht besser zugehen! An alles Ecken ist Aktivität????.

Der Boden in Raum wird ausgebessert, da eine Stelle abgesunken ist, die Lehrertoiletten werden verputzt, der Boden vom Spielplatz gemauert,

das Auto weiter repariert ( heute Morgen ist Boni zwar damit gefahren und hat die Kinder geholt, aber ich hatte den Benzingestank bis in mein

Zimmer und der Klang war übel????). Toll! Es ist schon Wahnsinn, was Boni hier in der kurzen Zeit in der ich hier bin auf die Reihe bekommt.

Ich treibe ihn zwar sehr an, aber er ist auch sehr stolz auf das was sich hier entwickelt und er möchte es zu einem wahren Vorzeige Projekt machen.

Ich bin ihm sehr dankbar auf für die Geduld, die er mit mir aufbringt, denn „Pole-Pole“ ist nicht????????. Und natürlich, heute ist Freitag, ich puste 70 ???? auf????.

Der undichte Benzinfilter wird mit Maismehl und Sekundenkleber geflickt, und pünktlich zum Heimtransport der Kinder läuft das Auto wieder.

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Hier wird der Benzinfilter mit Maismehl und Sekundenkleber repariert.

 

Nachdem ich vom Hondo Hondo zurückkomme, werden fleißig Kartoffeln geschält und zu Pommes geschnitten. Fast 2 Eimer voll.

Später werden diese im Öl frittiert. Die Stimmung ist ausgelassen und alle freuen sich auf morgen. Clara, die eine Lehrerin

bügelt sogar die Schuluniformen!

Donnerstag,31.1.2019

Heute ist ein Fotograf da, der ein Video dreht. Boni ist ganz begeistert und ich muss Pose stehen????.

Der Spielplatz wird ausgehoben und der Boden im neuen Gebäude betoniert. Sieht richtig gut aus. Vor allem ist das hier richtig

Handarbeit. Aber er macht das toll ???? Nachdem das Auto seit Montag Bremsflüssigkeit und Öl verliert, kommt heute jemand zur

Reparatur her. Dabei wird sich auch um die Lichtmaschine gekümmert, oder so????. Ich bin gespannt, wie lange es hält. Bis ich

abends ins Zimmer gehe, ist er auf jeden Fall noch nicht fertig. Weitere Erste-Hilfe Versorgung ist nötig, nachdem Magdalena gestürzt ist,

und sich Knie und Ellbogen aufgeschlagen hat. Agnes hat eine entzündete offene Blase zwischen den Fingern. Aber alles gut????.

Eines unserer Kücken lag heute tot vorm Gebäude. Es sah aus, als hätte jemand drauf gestanden????. Das ist traurig.

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Mittwoch, 30.1.2019

Heute bin ich wieder ausgeschlafen! Übrigens war es letzte Nacht ein „Njwichiro“ , eine Wildkatze, die ich gehört habe????! Und es war

ein „Komba“, eine Affenart, auf meinem Dach. Boni und die Jungen haben Wanzen im Zimmer. Deshalb gab es heute Morgen eine große

Säuberungs Aktion und Gift wurde gespritzt. Im Bau wird der Boden vorbereitet. Beim Transport der Ziegel ist Bola auf eine ca 10 cm lange

Schlange gestoßen ( Nyoka mweusi). Sie ist zwar friedlich, aber ihr Biss verursacht heftige Schwellungen. Er hat sie getötet????.

Gegen Abend kamen neue Arbeiter, die den Platz für den Spielplatz und die Machica Chicken Lodge abgesteckt haben, damit morgen

ausgehoben werden kann. Ich habe veranlasst, dass hinter dem Gebäude der Jungen/Erste Hilfe ein einfacher Bau als Hühner Stall gebaut wird.

Hier ist es nötig, die Hühner nachts einzuschließen, zum Einen, damit sie nicht gestohlen werden, zum Anderen, dass keine Wildtiere die

Hühner oder Eier fressen. Im Normalfall leben die Menschen mit den Hühnern unter einem Dach (wie bisher hier auch). Aber aus hygienischen

Gründen kann ich das nicht mehr zulassen.

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Dienstag, 29.1.2019

Ich habe eine vollkommen schlaflose Nacht hinter mir. Ich weiß nicht warum, aber ich habe gelesen, seltsame Tiergeräusche gehört

( bitte nicht falsch denken, es ist alles ok mit mir????), Solitär gespielt und um 6 Uhr endlich aufgestanden. Morgens war ich mit Boni

unterwegs, wir wollten Martina besuchen, die ja ihre Prüfungen der Secondary School hinter sich hat und nun 6-8 Monate auf die Ergebnisse

warten muss. So lange kann sie nichts weiter unternehmen????. Sie hat mittlerweile eine Ein-Zimmer-Wohnung und wir haben erfahren, sogar

trotzdem einen Job. Wir versuchen, da sie lange Arbeitszeiten hat, dass sie uns mal am Wochenende besucht.

Heute wurden weiter die Fenster beigeputzt und die erste Tür gesetzt. Außerdem wurden die Ziegel für den Spielplatz geliefert.

Mittags bin ich, wie immer ins Hondo Hondo

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Die Ziegel für den Spielplatz

Boni war heute Abend in Ruaha, um das Auto für den Ausflug in den Nationalpark Mikumi am Samstag zu ordern.

Ich hatte den Kindern Papierflieger gebastelt und wir haben sie fliegen lassen.

Die zweite Tür ist jetzt auch drin.

Montag, 28.1.2019

Der Wochenbeginn ist immer turbulent. Alles wird aufgeräumt und sauber gemacht- genauso wie freitags! Das hat sich zum letzten Jahr

auch verbessert. Auch werden alle Räume mindestens ein Mal pro Woche nass durchgemischt ( zwar immer noch mit einem ausrangierten

Pullover, aber immerhin????). Morgens bin ich dann mit Boni im Auto losgefahren. Zuerst waren wir in einer Ziegelbrennerei. Diese werden von

der Regierung ausgewiesen. Früher gab es unkontrolliert Gruben, aus denen Ziegel produziert wurden. Diese füllen sich mit Wasser und es

sind viele Unfälle passiert, wo hauptsächlich Kinder in die ausgehobenen Gruben gefallen und ertrunken sind. Die geformten Ziegel werden zu

einem Hügel aufgetürmt. Dieser bleibt innen hohl. Hier wird dann ein großes Feuer gemacht und die Ziegel so gebrannt. Außen kommt eine

Schicht Grund drauf, damit die Ziegel nicht durch die Sonne austrocknen und brüchig werden. Danach haben wir weitere Familien von den

Waisenkindern besucht. Am frühen Abend sind wir in die Reismühle gefahren und ich konnte zusehen, wie der ungeschälte Reis zu geschältem

wird. 82 Kg Reis wurden geschält , für umgerechnet 1,50€. Dafür waren 2 Männer 45 Minuten beschäftigt.

Am Gebäude wurden heute die Fenster gesetzt und beigeputzt. Bei den Türen gab es mit dem Einbau Probleme, die werden dann morgen gesetzt.

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Die neuen Fenster. Die Reismühle. Die neue Tür passt noch nicht

Sonntag, 27.1.2019

Es war eine sehr heiße Nacht. Morgens war dann wieder Sport auf dem Programm. Ganz schön schweißtreibend????.

Mittags bin ich ins Hondo-Hondo zum telefonieren????.

Der Abend verlief ruhig, mit ein paar kleinen Verletzungen, die zu versorgen waren.

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Samstag, 26.1.2019

Das Wetter hält so an????. Für heute ist eine große Säuberung Aktion geplant. Als Erstes mussten die 5 Reissäcke (je 150 Kg) aus

dem Raum neben dem Erste Hilfe Raum raus. Dieser fungiert im Moment-bzw. schon länger als Hühnerstall. Leider haben sie ihn nicht

ausgeräumt. Die Reissäcke, die alten Matratzen von letztem Jahr, alles liegt da, wie ich es damals verlassen habe, nur voll Hühnerexkremente,

Tiernester, Termitenhügel und ich weiß nicht, was noch. Ich habe diesbezüglich schon etliche Gespräche mit Boni geführt. Zu Zweit haben sie

dann die Reissäcke in die momentane Küche getragen. Dann haben wir den Raum und die Lehrertoiletten von Müll befreit und diesen hinters

Haus gebracht, zum Verbrennen. Das gab dann ein riesiges Feuer aus vorwiegend Plastik und Schadstoffen????????. Aber das ist hier leider so.

Gegen Abend sind Boni und ich Kitimoto ( Schweinefleisch, Kochbananen und Tomatensalat) essen und Bier trinken gegangen.

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Müllverbrennung

Freitag, 25.1.2019

Heute Morgen gibt es keinen Strom. Boni muss erst welchen kaufen. Dementsprechend beginnt der Tag ohne Kaffee????- und

dann 70 Luftballons aufpusten- das ist hart! Gestern hatte ich etwas Magen-Darm und heute Nacht heftig Migräne, aber alles

ist wieder gut. Der Spaß mit den Ballons ist toll. Überhaupt ist es immer wieder ansteckend, wie viel, über nichts, herzhaft

gelacht wird. Das ist echte Lebensfreude. Ich habe dann den Platz für den Spielplatz vermessen, um ihn zu planen. Gestern hatte ich

schon mit Boni darüber gesprochen, und was ich bisher nicht bedacht habe, dass wir ihn auf ein Podest bauen müssen , damit er

auch in der Regenzeit zu nutzen ist. Mittags fahre ich mit Boni im Auto die Kinder nach Hause. Das ist anstrengend! Bei über 30 Grad,

mit 17 Kindern und Luftballons im Auto- davon 2 Kinder schwitzend auf dem Schoß, und dann mit 10-20 Stundenkilometern offroad

1,5 Stunden fahren und immer wieder anhalten, Kinder rauslassen, weiter. Ich bin patsche nass, meine 1,5 l Wasser sind leer, aber alle

sind gut angekommen. Übrigens, der Keilriemen ist repariert und das Radlager ist nicht mehr zu hören. Allerdings stinkt das Auto heftig

nach Benzin. Benzinpreise sind hier hoch- 1,5 l in der Wasserflasche kosten knapp einen Euro. Ich schätze, dass das Auto 12-15 l braucht????????.

Wir waren dann noch beim Schreiner und haben für den Aufenthaltsraum 6 Tische, 3 Bänke und 10 Stühle bestellt.

Das Dach ist heute fertig geworden- sieht richtig gut aus!????. Mittags wurden auch die Fenster geliefert- schmiedeeisernene Fenster- wow????.

Die Mädchen hatten heute einen Käfer im Zimmer, der wohl sehr gefährlich ist- schlimmer als ein Skorpion. Er war schwarz, ca 10 cm lang,

viele Beine und lange Fühler. Zum Glück haben sie ihn gesehen und getötet.

Das Wetter heute ist extrem- so habe ich es noch nicht erlebt. Es fing schon in der Nacht an, dass es sehr warm und schwül war. Ich war

mehrmals trief nass. Aber da dachte ich noch, dass es am Magen- Darm liegt. Aber dies hielt den ganzen Tag an- bei jeder Bewegung

war ich nass! Sehr unangenehm! Im Auto. Planung des Spielplatzes. Das neue Gebäude

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Der gefährliche Käfer

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Und so die Betten bei den Mädchen.

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So sieht die Wasserstelle aktuell aus.

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Das sind die 7 Küken. Insgesamt haben wir jetzt 21 Hühner.

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Das Taschenprojekt nimmt Fahrt auf.

Donnerstag, 24.1.2019

Heute geht es am Bau weiter, das Dachgebälk wird montiert und wieder alles mit Manneskraft????.

Der Verputzer fängt auch schon an. Sieht alles gut aus.

Mittags im Hondo Hondo funktioniert auch das Internet wieder und ich kann mit WOLLI telefonieren????.

Als ich zurück komme, ist fast das halbe Dach mit blauem Wellblech gedeckt. Es passt zwar nicht zum anderen

Dach, sieht aber gut aus. Es kommt dann noch ein heftiges Gewitter mit schweren Regenfällen runter und die

Moskitos fressen mich auf????.

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Mittwoch, 23.1.2019

Heute Morgen ist aufräumen und sauber machen angesagt. Ich räume den Kühlschrank aus und sehe, dass Mädels Mangos

ins Eisfach gelegt haben???? Auch die Dichtung ist total verschimmelt- der Kühlschrank war während meiner Abwesenheit aus und

zu-! Ich mache alles sauber, schreibe eine Kühlschrank Einweisung in Enlisch, klebe sie an den Kühlschrank, erkläre Boni den Sinn

und schaue mal, was sich tut???????? Danach habe ich meinen täglichen Krankenbesuch bei dem Mann von Agnes absolviert- das Bein

sieht jetzt gut aus, er hat aber immer noch Schmerzen. Ich gebe ihm Voltaren Salbe ( nachdem ich natürlich gezeigt und erklärt habe,

wie sie aufgetragen werden soll) und rate ihm, trotzdem zu belasten ( laut Agnes ist er ein „Jammerlappen“).

Mittags bin ich wieder im Hondo Hondo, aber es gibt immer noch kein Netz. Es kommt aber auch gerade wieder ein heftiges Gewitter.

Mal schauen, ich werde es morgen wieder versuchen. Abends haben wir Sprachunterricht gemacht und haben viel dabei gelacht.

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Kleiderordnung in Tansania

Dienstag, 22.1.2019

Nach dem Frühstück- heute gab es zum ersten Mal Avocado, Banane und Limone- fuhr ich mit Boni nach Ruaha,

natürlich mit dem Bus! Wir haben Geld und Ananas geholt.

Mittags bin ich ins Hondo Hondo, zum telefonieren, aber es gab heute kein Netz. Schade????.

Boni war nachmittags mit dem Auto unterwegs und rief mich spät an, dass er ein Problem mit dem Radlager

hat und Hilfe holen muss. Ich habe ihn abends nicht mehr gesehen.

Zwei Varianten des Holztransports

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Montag, 21.1.2019

Die Schule geht weiter, der Bau geht weiter, alles läuft gut.

Mittags mache ich die Anzahlung für das Taschenprojekt und räume die Schränke der Kinder auf. Mal sehen

wie lange es hält ????. Zum Abendessen gibt es Pommes, Eier und Tomatensalat - fast wie zu Hause ????????.

Wir haben nun 7 Kücken, also insgesamt 21 Hühner????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

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Agnes liest den Kindern wieder spannende Geschichten von

Es gibt jetzt Hühner in Machica. Und die haben auch Nachwuchs.

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Sonntag, 20.1.2019

Heute war Bürotag! Nach dem Sport mit den Kindern habe ich die Skizze des Plans von Machica erstellt und

die Fakten des gestrigen Tags festgehalten. Mittags bin ich in die Hondo Hondo Lodge gelaufen und habe lange

mit Wolli telefoniert. Ganz liebe Grüße an meine Schwiegermutter und meinen Schwiegervater von hier!

Ich drücke Euch ganz lieb!????

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Büroarbeit. Der Plan von Machica

Es gab heute mehrere Gewitter und es hat abgekühlt. Abends bin ich mit Boni zur Schneiderei gelaufen. Ich hatte eine

Mustertasche mitgebracht und sie haben sie nachgenäht. Das Ergebnis ist gut, der Preis stimmt und ich habe 100 Taschen

bestellt. Das Taschenprojekt beginnt????.

Samstag, 19.1.2019

Der Tag heute beginnt ruhig. Die Arbeiter setzen den Ringanker- es ist abenteuerlich, aber es funktioniert- und das ganz

ohne Maschinen. Mittags Messe ich mit Boni das Gelände aus. Er stellt sich dabei ziemlich ungeschickt und umständlich

an. Aber das ist Afrika!???????? Anschließend fahren wir das Krankenhaus Gebäude anschauen. Auf dem Weg nehmen wir den

Anwalt und den District Officer mit Lehrling mit.  Wir schauen uns das Gebäude an, ich mache Bilder und stelle Fragen.

Anschließend fahren wir in das Dorf und es wird eine offizielle Gemeinde- Versammlung abgehalten. 85 Dorfbewohner sind anwesend,

ich werde vorgestellt und muss etwas zu dem Krankenhaus sagen. Die Gemeinde beschreibt die jetzige Situation- das nächste

Krankenhaus ist in Mangula- ca 1 Stunde mit dem Auto oder Motorrad, die Meisten haben aber nur ein Fahrrad oder gehen zu Fuß.

Häufig sterben Menschen auf dem Weg. Ich kann natürlich nichts versprechen, aber man kann sich Gedanken machen, ob dort eine Unterstützung möglich ist.

Zurück in Machica war ich ziemlich erschlagen, von den vielen Eindrücken und bin früh ins Bett.

 

Holzanlieferung. Weiterer Bauabschnitt. Viele Kinder im Auto

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Mein Bett dieses Jahr in Grün. Die Gemeindeversammlung

Freitag, 18.1.2019

Heute ist ein trüber Tag.

Bola kürzt den Rasen- mittlerweile wächst ein schönes Gras mit wenig dornigem Gestrüpp, sodass die Kinder wirklich

gut spielen können. Es ist Freitag und ich puste wieder 70 Luftballons auf. Agnes hilft mir und ihre angestrengten Gesichtsausdrücke

dabei bringen uns immer wieder herzlich zum Lachen. Auf der Baustelle gibt es einen Unfall- einer der Arbeiter stürzt mit einem Teil

der neu gemauerten Wand ein. Da hier FlipFlops als Arbeitsschuhe diehnen, hat er sich beide Füße unter den Ziegeln gequetscht und

aufgerissen. Ich desinfiziere alles und verbinde ihn, ein Kollege fährt ihn mit dem Fahrrad nach Hause. Ich habe ihm geraten, den Fuß

hochzulegen, kühlen geht hier nicht, denn nur ich habe ja den Kühlschrank( von letztem Jahr, er war die ganze Zeit aus und auch am

ersten Tag hatte ich mit Boni wieder die Diskussion, dass es, während meines Aufenthaltes an bleibt????????. Boni war später noch mal

bei dem Arbeiter, laut seiner Aussage ist es ok. Letztes Jahr hatte ich auf dem Weg zu unseren Reisfeldern ein leeres Gebäude gesehen.

Boni hat mir erklärt, dass es ein Krankenhaus ist, welches aber nie fertig wurde. Ich habe ihn nun gefragt, ob wir uns das mal ansehen können.

Ich wusste allerdings nicht, was ich mit dieser Frage auslöse????. Boni neigt gerne dazu, grosse Schritte vor kleinen zu machen. Aber gut, da

muss ich jetzt durch- mittags hatten wir einen Termin mit dem Anwalt, der für die Geschehnisse und auch das Krankenhaus zuständig ist.

Der brachte dann gleich Pläne von einem weiteren Gebäude mit Wohnungen und 2 Stockwerken mit. Da habe ich dann erst mal Stopp gesagt,

und dass ich mir das Gebäude erst mal ansehen will. Natürlich alles ohne Zusagen! Wir haben einen Ortstermin für morgen ausgemacht.

Ich muss ja sagen, dass mir das Ganze viel Spaß macht, und ich merke, dass ich doch die Tochter eines Architekten bin????????.

Ein aufregender Tag geht dann ruhig zu Ende. Nachmittags sind Boni und ich bei weiteren Angehörigen der Kinder gewesen.

 

„Stützmauer „????. Die eingestürzte Mauer

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Der Anwalt erklärt Agnes und ich nach 60 aufgeblasenen Luftballons

Donnerstag, 17.01.2019

Heute Morgen wurde neues Material angeliefert. Hier haben die Zementsäcke noch 50 Kg und werden auf dem Kopf

transportiert. Zum Schutz wird eine Plastiktüte auf den Kopf gestülpt????. Für das Gerüst wird der Bambus vor dem

Eingang gefällt und alles mit Schnüren befestigt. Ich war heute mit Boni und einem Jungen-Godi- beim Arzt. Zum Glück

hat er kein Malaria, sondern nur eine Halsentzündung. Danach sind wir zu 3 Familien von unseren Waisenkindern gefahren

( ja, mit dem Auto- allerdings sind wir wegen Spritmangel liegen geblieben. Boni ist dann mit dem Kanister los und hat welches besorgt).

Ich habe Boni gebeten, die Familien kennenzulernen und etwas über den Hintergrund der Kinder zu erfahren. Das ist sehr traurig und

erschütternd, was ich da höre, auch wenn die Jahreszahlen und Zusammenhänge nicht immer ganz plausibel sind. Aber Zeit ist hier

Nebensache und meistens geht es nur um das Heute- was ist schon Morgen, und was ist schon erst recht Gestern gewesen!

Hier bekommt die Plastiktüte ihrer wahren Einsatz! 50 Kg Zement

Mittwoch, 16.1.2019

Ich habe erst einmal ausgeschlafen.

Nach herzlicher Begrüßung der Lehrer und Kinder, die mich noch kannten, fuhr ich-Ja das Auto fährt wieder, und nachdem ich

letztes Jahr nur eine Fahrt mit dem Auto mitbekommen habe, bevor es ziemlich kaputt war, bin ich gespannt, wie weit wir dieses

Jahr kommen. Der Keilriehmen quietscht fürchterlich, der Reifen vorn links ist ziemlich platt und auch sonst hört sich der Motor

abenteuerlich an. Aber Boni strahlt-alles gut????. Mittags habe ich meine mitgebrachten Kleidungsstücke an die Kinder verteilt.

Dar Bau des Aufenthaltsraums wird heute wieder aufgenommen und der Maurer, der das Wasserbecken gefertigt hat, ist wieder

dabei.Das freut mich- und ihn auch. Sie kommen zügig voran. Abends hat der Wachmann Arone auf seiner, selbst gebauten, Violine

traditionelle Lieder gespielt. Insgesamt bin ich von Allem sehr positiv überrascht- die Arbeiten vom letzten Jahr sind noch da und gut

erhalten, selbst die Mülleimer sind noch da und sogar mit Müll gefüllt! Das ganze Projekt ist sehr sauber, die Kinder sind ordentlicher,

ich habe Porzellan Teller und Tasse- fast wie im 5 Sterne Hotel???????? Der Unterricht läuft sehr gut, viel ruhiger als letztes Jahr. Redjo,

die letztes Jahr als Kinderbetreuung angestellt war, hat ihren Abschluss als Lehrerin gemacht und unterrichtet. Die Lehrerin Klara ist

noch da und macht ihren Job nun besser und Jessica ist neu. Tausi und Rehema die neuen Kinderbtreuungen und Köchinen werden

von Agnes angelernt. Das läuft alles gut????.

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Oben: der Schulunterricht beginnt. Das Gerüst

Unten: meine Mitbringsel. Die „Violine“

Dienstag, 15.1.2019

Die Nacht am Flughafen war lang, aber alles hat gut gepasst. Das Taxi kam pünktlich und ich habe einen guten Platz

am Fenster im Bus bekommen. Nach 9,5 Stunden kam ich in Mangula an. Auf der Fahrt habe ich Giraffen, Elefanten,

Wasserbüffel, Zebras Springböcke und Geier gesehen. In Mangula gab es das erste Entsetzen- der Mangobaum an der

Bushaltestelle ist weg, und prompt bin ich zu weit mitgefahren. Von der Kreuzung zur Hondo-Hondo Lodge wurde ich

rausgelassen und musste, mit meinen beiden schweren Koffern auf unbefestigter Straße zurücklaufen. Ein Motorradtaxu

kam und hat meine Koffer transportiert. Der Empfang dort war sehr, sehr herzlich. Ich wurde in meinem Zimmer überrascht-

der Boden und die Wände im Bad sind sauber gefliest! Richtig toll! Ich habe mit Boni die Neuigkeiten ausgetauscht-er ist im

Januar zum 2. Mal Vater geworden. Das Kind kam zu früh und es gab Komplikationen. Aber jetzt geht es Mutter und Tochter

wohl ganz gut. Nach dem Abendessen bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Oben: die neue Schaukel

Hier wird mein Gepäch befestigt. Schutzengel. Beim Einkauf

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Oben: die neue Schaukel wird eifrig genutzt

Unten: Mein Zimmer in neuem Outfit!

14.01.2019, Ankunft in Dar es Salaam

Ich bin gut angekommen, meine Koffer ebenfalls????.

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Jetzt bleibe ich bis 4:30 Uhr hier, dann fahre ich mit dem Taxi zum Busbahnhof. Um 6:00 Uhr geht dann der Bus nach

Mangula- Fahrt etwa 10 Stunden! Danach bin ich geschafft! Die Temperaturen sind um die 28 Grad und es ist eine hohe

Luftfeuchtigkeit, aber im Moment trocken- allerdings wird hier gerade der Flughafen geputzt und das könnte nass werden????

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Es ist 6:20 Uhr, 2 Koffer a 23 Kg aufgegeben und ein schweres Handgepäck an der Frau????

Es geht los

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Der 2. Koffer ist fast fertig

Nach einigem Rein und Raus ist der 2. Koffer fast fertig. Ein blinder Passagier sucht gerade ein passendes Plätzchen,

doch leider muss EMI hier bleiben????

Nächste Woche um diese Zeit sitze ich schon im Flieger!

Die Spannung steigt, der 2. Koffer ist gepackt, allerdings ist er natürlich zu schwer und ich werde noch mal aussortieren müssen.

Das Geld auf der Spendenplattform Betterplace für den Aufenthaltsraum ist komplett. Da ich noch weitere Geldspenden zugesagt

bekommen habe, habe ich die Aktion weiter ausgebaut, um noch den Spielplatz zu finanzieren. Auch hier noch einmal meinen

herzlichsten Dank an Alle, die die Kinder und mich unterstützen. Das ist toll!????????

Es geht wieder los….meine neue aufregende Reise geht in die Heisse Planungsphase. Der erste Koffer ist gepackt und nach

längerem darauf sitzen konnte ich ihn auch schliessen. Er hat auch nur 22 Kg!

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